Spargel-Gnocchi-Pfanne / Gnocchi with asparagus

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gnocchipfanne1

Zutaten für zwei Personen:

1 Packung Gnocci (Ich habe Kürbis Gnocci verwendet, z.B. von Alnatura)

1 Bund grüner Spargel

1 Bund Lauchzwiebeln

10 Cherry Tomaten

frische Sprossen (z.B. Mungo-Bohnen Sprossen, Erbsen oder Kichererbsen)

Trüffel Pulver (optional; ich habe „Trüffelgluck“ von Herbaria benutzt)

eine Hand Sesam Samen (optional)

Und so geht’s:

1. Röstet den Sesam in einer Pfanne. Danach kann man ihn im Mixer mahlen oder zerkleinern. Der Sesam wird hier als „Käseersatz“ verwendet. Durch die gemahlenen Samen bekommt das Gericht zusätzlich noch ein leckeres nussiges Aroma.

2. Wascht den Spargel und die Frühlingszwiebeln und schneidet sie in kleine mundgerechte Stücke. Ich schneide den Spargel gerne ein bisschen schräg, so mag ich ihn am aller liebsten. Dann werden die Tomaten gewaschen und in Würfel geschnitten.

3. Nun nehmt ihr eine Pfanne und bratet die Gnocco in etwas Olivenöl an, bis sie goldbraun sind. Danach stellt ihr die Gnoccis zur Seite und lasst sie ein bisschen abkühlen.

4. Jetzt werd das vorbereitete Gemüse für ca. 3min angebraten und anschließend mit ein bisschen Wasser abgelöscht. Nach diesem Schritt kann man, wenn man mag, das Trüffel Gewürz dazugeben. Alternativ kann man das ganze auch mit ein bisschen Weißwein ablöschen und ein wenig Gemüsebrühe dazugeben.

5. Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, kommen die Gnocci zurück in die Pfanne. Die Gnocci mit dem Gemüse zusammen erwärmen und kurz kochen.

Guten Appetit!

 

 

For two servings:

1 package gnocchi (I used pumpkin gnocchi )

1 bunch green asparagus

1 bunch spring onions

10 cherry tomatoes

fresh sprouts (for example peas , chickpeas and mung bean sprouts)

Truffle powder (optional; I used „Trüffelglück“ by Herbaria)

a handful of sesame seeds (optional)

Olive oil

Here’s how you go :

1. Roast the sesame seeds and grind or blend them in a blender. You can use the sesame as a substitute for parmesan cheese. By adding the processed seeds, you will give the dish a nice nutty flavour.

2. Wash the asparagus and the spring onions and cut them into bite-size pieces. I cut the asparagus at a slight angle, as I prefer this the most. Then wash the tomatos and cut them into quarters

3. Take a pan and ne own the gnocchi in a little olive oil until they are golden. Set them aside and let them cool a bit.

4. Now roast the chopped vegetables for about 3 minutes and deglaze the veggies with a little water. After this step you can add a little truffle powder. If you do not want to buy a truffle powder, just use some white wine to deglaze your veggies and add a little bit of vegetable stock.

5. As soon as the water is gone, put the gnocchi back into the pan and shortly heat them up together with the vegetables.

6. Sprinkle everything with the sprouts and ground sesame and enjoy!

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Life Changing Loaf of Bread

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Hach, Ich liebe dieses Brot! Dabei ist es gar kein typisches Brot, denn es besteht vor allem aus Nüssen und Samen und kommt ganz ohne Mehl aus. Das Rezept stammt ursprünglich von einer kanadischen Ernährungsberaterin (wenn man all den verschiedenen Internetquellen glauben schenken kann), ich habe es aber etwas abgewandelt, da das Brot auseinander bröselt, wenn ich es nach dem Originalrezept backe. (Vielleicht liegt es aber auch an meinem Ofen..) Naja, für euch gibt es nun meine Version des „Brotes, dass dein Leben verändert“:

Leinensamenbrot1

Ihr braucht:

90 g Sonnenblumenkerne

40 g Kürbiskerne

90 g Leinensamen

65 g (gestiftete) Mandeln* o. Haselnüsse

145 g Hafer- o. Dinkelflocken

2 EL Chia-Samen

5 EL Flohsamenschalen (erhältlich im Reformhaus)

1 EL Agavendicksaft o. Ahornsirup

1 TL Meersalz

3 EL Kokosöl (erhältlich bei Fitnessguru, Reformhaus)

380 ml Wasser

Pecan- o. Wallnüsse als Dekoration (optional)

So geht’s:

1. Vermengt alle trockenen Zutaten in einer großen Schale (bis auf die Dekoration).

2. Mischt die feuchten Zutaten in einem separaten Behälter und fügt sie dann zu den trockenen Zutaten. Ist der Teig noch zu trocken, gebt ein paar EL Wasser hinzu.

3. Verrührt alles gründlich und füllt nun den Teig in eine Kastenbackform. Streicht ihn glatt. Wenn ihr möchtet, könnt ihr nun ein paar Pecan- o Wallnüsse auf eurem Brot verteilen.

4. Lasst den Teig mindestens 2 Stunden ruhen (am besten über Nacht), damit die Flohsamenschalen, Chia-Samen und Leinensamen ihre bindende Wirkung entfalten können.

5. Heizt den Ofen auf 175°C vor.

6. Backt das Brot 20 Minuten und nehmt es dann aus der Form. Jetzt wird das Brot umgedreht auf dem Ofenrost für weitere 30-40 Minuten gebacken.

7. Wenn ihr auf das Brot klopft und ein hohles Geräusch hört, ist das Brot fertig. In einem luftdichten Behälter ist das Brot bis zu 5 Tage haltbar.

Leinensamenbrot2

Oh, I love this bread! Even though it’s not a typical bread, because it mainly consists of seeds and nuts and gets by without flour. I have modified the original recipe a little bit, because the bread crumbled apart when I first tried it. However, here is my version of the „Life Changing Loaf of Bread“:

You need:

90 g sunflower seeds

40 g pumpkin seeds

90 g flaxseeds

65 g almonds or hazelnuts

145 g oat- or speltflakes

2 tbsp chia seeds

5 tbsp psyllium husks (available in the health food store)

1 tbsp agave or maple syrup

1 tsp sea salt

3 tablespoons of coconut oil (available at fitness guru, health food store)

380 ml water

Pecan- or walnuts for decoration (optionally)

Directions:

In a loaf pan, combine all dry ingredients. Whisk maple syrup, oil and water together in a separate bowl. Add mixture to the dry ingredients and combine until everything is completely soaked and dough becomes very thick, adding 1-2 teaspoons water if dough is too thick to stir. Smooth top and let sit at room temperature for at least 2 hours or overnight.

Preheat oven to 350°F.

Bake bread for 20 minutes, then remove bread from loaf pan, place it upside down, directly on a rack, and bake for another 30-40 minutes (it should sound hollow when tapped). Let cool completely before slicing.

Store in an airtight container for up to 5 days.

Spinatlasagne

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Grundsätzlich bin ich ja kein Fan davon, jedes Gericht, das man früher gern gegessen hat, zu veganisieren. Warum? – Nun ja, bevor ich vegan gegessen habe, habe ich nicht sonderlich gesund gelebt und veganisierten Gerichte, die ich vor allem in Facebook-Gruppen sehe, sind oft sehr fettig. Das nachfolgende Rezept ist leider auch nicht das gesündeste, aber mit Sicherheit eine der besten Varianten der Spinatlasagne und viel zu lecker, um nicht probiert zu werden!

Ihr braucht:

Für die Käsesoße:

150g Kartoffeln

60g Karotten

1 mittelgroße Zwiebel

1 Knoblauchzehe

60g Cashews

75 g pflanzliche Margarine

½ TL Senf*

1 ½ TL Salz

½ TL Pfeffer

etwas Wasser

* Ich habe milden Kürbissenf benutzt, das Originalrezept von Jamie Oliver sieht allerdings Dijonsenf vor

Für die Lasagne:

Lasagne-Platten

1 Tüte Blattspinat (ca. 750g)

4-5 große Tomaten

Muskat

Mandelsplitter (optional)

So geht’s:

1. Wenn es euch möglich ist, lasst den Spinat über Nacht in einem Nudelsieb auftauen. Sobald er aufgetaut ist, könnt ihr vorsichtig die Flüssigkeit aus dem Spinat drücken, damit eure Lasagne nicht zu wässrig wird. Würzt den Spinat mit so viel Muskat wie ihr mögt.

2. Schneidet die geschälten Kartoffeln in kleine Stücke und kocht sie zusammen mit den geschnittenen Möhren und der Zwiebel in 240ml Wasser. Sobald alles gar ist, püriert ihr das Gemüse mit dem Wasser in eurem Mixer oder benutzt dafür einen Pürierstab. Fügt nur die anderen Zutaten für die Soße hinzu und mixt nochmal alles durch. Die Soße ist sehr würzig, weshalb ich alle anderen Zutaten nicht zusätzlich gewürzt habe.

3. Schneidet die Tomaten in sehr kleine Stücke (das ist wichtig, damit ihr viele Schichten in eure Lasagne bekommt). Beim Aufschneiden der Tomaten solltet ihr die das „flüssige Innenleben“ entfernen, damit die Lasagne nicht unter Wasser steht.

4. Jetzt geht es an’s Schichten der vorbereiteten Zutaten mit den Lasagne-Platten! Startet mit der Soße und schließt mit der Soße ab. Ich habe in der Mitte eine Schicht Tomaten gemacht und sie mit Soße aufgefüllt, damit die Oberfläche glatt wird.

5. Wenn ihr alle Zutaten in eure Auflaufform geschichtet habt, streut doch ein paar Mandelsplitter über die Soße. Mandeln passen hervorragend zu Spinat und „Käse“ 🙂

6. Backt alles bei ca. 180 Grad Ober/Unterhitze für rund 30 Minuten.

Spinatlasagne

Actually, I’m not a big fan of „veganizing“ every dish I liked before I changed my eating habits. Why? – Well, before I started eating vegan, my food wash’t very healthy. Plus most „veganized“ recipes I see are very fatty. Unfortunately, the following recipe isn’t the healthiest, too… but for sure it’s one of the best spinach lasagna variations and way too tasty not to be tried!

You need:

For the cheese sauce:

150 g potatoes

60 g carrots

1 medium-sized onion

1 garlic bulb

60 g Cashews

75 g vegan margarine

½ tsp mustard*

1 ½ tsp salt

½ tsp pepper

some water

* I used mild pumpkin mustard,  Jamie Oliver recommends Dijon mustard in his original recipe

For the lasagna:

Lasagna sheets

1 bag of frozen leaf spinach (approx. 750g)

4-5 big tomatoes

Nutmeg

Almond splinter (optionally)

Directions:

1. If possible, let the spinach thaw overnight. As soon as it’s thawed, press out the liquid from the spinach carefully. Otherwise your lasagna may become too ‚watery‘. Spice the spinach with as much nutmeg as you like.

2. Cut the peeled potatoes in small pieces and cook them together with the cut carrots and the onion in about 240 ml water. As soon as everything is done, put the vegetables together with the water in your blender or use an immersion blender and blend it. Add the other ingredients for the sauce and mix everything again. The sauce itself is very spicy which is why I didn’t use further spices for the lasagne.

3. Cut the tomatoes in very small pieces (this is important, you want as many layers in your lasagna as possible 😉 ). While cutting open the tomatoes you should remove the „liquid inner life“ (fore same reason as in step 1).

4. Now layer the prepared ingredients with the lasagna sheets! Start and finish with the sauce. I have made only one layer of tomatoes in the middle and filled the „gaps“ with sauce, so that the surface becomes smooth.

5. Once you have layered everything into your ovenproof dish, top your lasagna with almond splinter. Almonds taste perfectly together with spinach and „cheese“ 🙂

6. Bake everything at approx. 180 degrees for about 30 minutes.

Fitness-Tagebuch Woche 1

Hallo ihr Lieben,

ich weiß, manchmal bin ich eine schreckliche Bloggerin… Ich verspreche euch Posts und ihr müsst wochenlang darauf warten. Leider habe ich nicht so viel Zeit wie manch anderer bzw. fokussiere ich mich eher auf mein Studium als auf das Bloggen – Instagram und WordPress sind Hobbys und sollen das auch zukünftig bleiben.

Nichtsdestotrotz habe ich großen Spaß am Instagrammen und Bloggen und möchte euch, wann immer es mein Zeitmanagement zulässt, mit -hoffentlich- nützlichen Infos versorgen!

Meine neueste Idee ist ein Fitness-Tagebuch zu schreiben. Natürlich soll es kein Tagebuch werden, eher ein „Wochenbuch“, in dem ich euch regelmäßig update. Denn nachdem ich die letzten drei Monate kaum beim Sport war, hat mich mein Ehrgeiz wieder gepackt und ich möchte wieder zurück zu meiner alten Topform!

Für meine Pause gab es viele verschiedene Gründe: Zeit, Krankheit und ein Trauerfall – meine liebe Omi ist gestorben. Anders als bei den letzten beiden Trauerfällen gelang es mir diesmal nicht, meine Trauer in Energie umzuwandeln. Vielmehr war ich ein paar Wochen sehr antriebslos und wollte niemanden so recht sehen. Sie war die letzte, die mir von meinen Großeltern geblieben ist und ich habe nahezu jeden Tag meiner Kindheit bei ihr verbracht, weshalb es mir diesmal besonders schwer fiel, Abschied zu nehmen.

Nichtsdestotrotz muss das Leben weiter gehen und so, wie ich es bisher immer gemacht habe, werde ich auch jetzt wieder versuchen, aus dem Schmerz Kraft zu schöpfen. Frei nach dem Motto „Gym is the cheapest therapy“.

Also bin ich letzte Woche Freitag wieder brav ins Fitnessstudio marschiert und war wirklich glücklich, all die bekannten Gesichter zu sehen. Freitags und Dienstag mache ich zwei Fitness-Kurse (siehe auch Trainingsplan) und die anderen Teilnehmer sind mittlerweile schon fast richtige Freunde geworden, egal wie unterschiedlich wir alle sind.

Anders als bei allen anderen Trauerfällen in meinem Leben gehe ich mit diesem sehr offen um – warum weiß ich nicht, zuvor habe ich nie über Erlebnisse wie dieses sprechen können. Aber als alle fragten, wo ich die letzten Monate war, habe ich ganz ehrlich geantwortet und die Reaktionen waren großartig. Vielleicht hätte ich es schon früher so machen sollen.

Also gut, Freitag stand dann also Bodypump auf dem Plan. Vorher hatten wir noch die Crossfit-Squat-Challenge gemacht, die ich allerdings nur mit 9 Kilo auf den Schultern gemacht habe (für alle, die das mal nachmachen wollen, hier ist ein Video! Das Lied heißt übrigens ‚Flower‘ und ist von Moby). – Keine Ahnung, wie das alle anderen mit 20 Kilo schaffen, aber gut, ich muss ja auch erstmal zurück ins Training finden… 😉

Ob ich nach dem Bodypump noch Bodycombat mache, hatte ich mir offen gelassen – und mich dann auch für die Sauna anstelle des Boxens entschieden. Am Samstag und Sonntag hat sich das dann auch „ausgezahlt“, denn ich hatte wirklich fiesen Muskelkater. Mein Freund ist am Sonntag wieder zum Pump gegangen, aber mir tat alles -bis auf den Bauch- viel zu sehr weh. Beim Bauch-Training schummle ich nämlich meistens… leider… Aber ich finde es einfach ganz grausam anstrengend!

Das nächste Mal zum Sport habe ich mich dann tatsächlich erst am Dienstag geschleppt. Aber diesmal habe ich Combat und Pump durchgezogen. Beim Combat hatte ich extreme Seitenstiche, aber pausieren wollte ich dann auch nicht. In meinem Studio ist die Intensität der Workouts sehr abhängig von dem Trainer, der den Kurs gibt. Freitags werde ich viel mehr gefordert, weil unser Freitags-Trainer mehr Intensiv-Einheiten einbaut als alle anderen. Deshalb habe ich letzten Dienstag als eine Art Übung angesehen und mich trotz den fiesen Schmerzen in meinen Seiten auf das Training konzentriert und auch endlich geschafft, ein bisschen Frust abzubauen.

Heute, am Freitag, geht es mir verdammt gut. Ich freue mich schon richtig, nachher sowohl Pump als auch Combat durchzuziehen und nach dieser Woche wieder richtig -mit meinem alten Trainingsplan- zu trainieren. Zwar werde ich auch morgen wieder Muskelkater haben, aber ich merke wie mein Körper wieder stärker wird und ich bin mir sicher, dass ich Sonntag wieder ins Fitnessstudio gehen werde.

Ich habe mal gelesen, dass der Körper sich seinen „Fitness-Punkt“ merkt und dass man nach einer (nicht zu langen) Pause schnell an diesen zurück gelangt – ich denke, das stimmt. Und ich denke auch, dass der Körper von Zeit zu Zeit Pausen braucht. Wer jeden Tag 3 Stunden trainiert, wird auf Dauer wohl eher ausbrennen. Ich für meinen Teil merke jetzt schon, dass mein Körper wieder anfängt, sich zu ändern. Zwar habe ich nicht viel zugenommen (hätte ich eine Waage, könnte ich euch sagen, wie viel, aber ich habe noch nie eine besessen), aber die Bauchmuskeln haben sich schon etwas versteckt. – Gebt mir zwei bis drei Wochen und sie sind wieder da! 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares Trainingswochenende mit ganz vielen „Gaaainz“!

PS: Wollt ihr eigentlich Foto-Updates? Dann lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen 🙂

„WAS? Du isst VEGANISCH??!“

Kennt ihr das? Ihr seid mit einer Freundin bei Starbucks verabredet, bestellt euch einen „Caffè Latte“ und vergesst dabei vollkommen zu sagen, dass ihr Sojamilch statt Kuhmilch möchtet? -Das passiert mir ständig! Zum Glück habe ich aufmerksame Freundinnen und noch nie einen Kuhmilch-Caffè-Latte bekommen seit ich mich vegan ernähre.

Aber warum vergesse ich ständig, zu sagen, dass ich einen pflanzliche Milch in meinem Kaffee haben möchte? Ganz einfach: für mich ist „Vegan Essen“ mittlerweile so normal geworden, wie das Zähneputzen nach dem Essen. Ich erwische mich sogar dabei, innerlich ganz erstaunt dreinzuschauen, wenn ich in der Öffentlichkeit jemanden sehe, der eine Bockwurst isst oder sich in der Bahn frohlockend über den Inhalt seiner Mc-Donalds-Tüte hermacht. (Natürlich starre ich niemanden wirklich an, schon gar nicht beim Essen…)

Mit der Zeit habe ich immer mehr Veganer kennengelernt, sei es über Internet-Foren oder Instagram. Einige kommentieren ganz nett und man kommt ins Gespräch oder trifft sich sogar mal privat, wenn es denn Sympathie, Entfernung und Geldbeutel zulassen. Aus manch einem anfänglichem Internetgeplänkel haben sich sogar richtige Freundschaften entwickelt, die ich nicht mehr missen möchte!

Und die alten Freunde? Oder die „Freunde“ (All diejenigen, die man zwar kennt, aber eigentlich gar nicht leiden kann. Die, denen man dann doch zu oft über den Weg läuft, um sie aus der Facebook-Freundesliste zu schmeißen.. Ihr wisst schon, das sind die, deren Posts grundsätzlich immer nerven)? Und all die anderen, die Bekannten?

Naja, durch anfangs akribisches -wie sagt man so schön- „Missionieren“ wissen all die Freunde, „Freunde“ und Bekannte, dass man jetzt vegan (oder zumindest vegetarisch) isst, indem man Facebook-Seiten folgt, die sich mit fleischfreier Lebensweise befassen oder interessante Links teilt. Zugegeben, zu Beginn meines fleischfreien Lebens waren es nicht nur „interessante“, sondern vor allem ziemlich viele blutige Links. (Aber um kurz ein paar Worte zur Selbstverteidigung loszuwerden: ich wusste mir nicht anders zu helfen. Ich war damals ungefähr 17 und sehr (sehr sehr!) schockiert darüber, wie grausam es auf Schlachthöfen zugeht! Ich wollte einfach, dass auch mein soziales Umfeld „aufwacht“, so wie ich es tat.) Heute teile ich gern informative Artikel

Durch die eben genannte Social-Media-Link-Überflutung werden übrigens einige Freunde zu „Freunden“ und andersrum. Denn „Freunde“ bezeichnen die eben beschriebenen Tätigkeiten als Missionieren, was wiederum so viel bedeutet wie militantes Belehren und Sich-Selbst-Als-Etwas-Besseres-Aufspielen. Freunde dagegen finden es meistens super, dass man weltoffen ist und etwas Neues probiert und fragen gern nach Rezepten. Das sind auch diejenigen, die immer eine vegane Alternative parat haben, wenn man zu ihnen eingeladen ist (ihr seid super!) obwohl sie selbst keine Veggies sind.

Und diejenigen, die kein Facebook haben? Die wissen es durch Mutti, ganz einfach.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte: nach der anfänglichen -natürlich durchaus nachvollziehbaren- Fragerei klingt das Interesse an dem Lebenswandel langsam ab und auch die „Freunde“ werden irgendwann müde, einem ein Stück Wurst unter die Nase zu halten und zu fragen, ob man nicht jetzt gerade „voll gern reinbeißen möchte“. (okay, das machen nicht alle „Freunde“, aber eine gute Story lebt ja von Übertreibungen 😉 Außerdem habe ich genau dieses Verhalten schon zwei mal am eigenen Leib spüren dürfen; „Freunde“ habe ich wohl aber mehr.) Und irgendwann heißt es eben nicht mehr „Wusstest du schon das Neuste? Lara (oder eben XY) macht jetzt einen auf vegan!!“ Es wird einfach ganz normal – für euch selbst und für alle anderen auch.

Und dann ist es nunmal komisch, dass es Menschen gibt, die einen mit großen Augen anschauen und fragen „WAS? Du isst VEGANISCH??!“ – Ja, ihr habt richtig gelesen: „veganisch“, manche Menschen kennen eben nichtmal das richtige Adjektiv zu dem Lifestyle, wahrscheinlich haben sie noch nie so einen richtig echten „Veganischen“ getroffen.

Habt ein bisschen Verständnis dafür, denn dort schließt sich der Kreis. Was für euch normal ist, ist für andere eine völlig andere Welt. Und das möchte an dieser Stelle nicht nur meinen Veggies ans Herz legen, sondern auch all den Omnis, die gerade diesen Artikel lesen!

Es macht wirklich keinen Spaß, sich ständig dafür rechtfertigen zu müssen, dass man jetzt jährlich doch keine 90, sondern nur 82 Tiere rettet, indem man sie nicht isst. Glaubt mir, irgendwann ist man es satt, für seine Schuhe, die noch aus anderen Zeiten stammen, kritisiert zu werden. Vor allem vor Menschen, die sich selbst ‚um gar nichts scheren‘ – also Menschen, die Fleisch essen, Milch trinken, Leder und Pelz tragen, Tierversuch-Produkte verwenden, (…).

Wieso sollen sich Vegetarier oder Veganer denn immer rechtfertigen? Gerade diese Woche beim Repetitorium (Uni-Kram) war ich wieder einmal in einer eher unangenehmen Situation. Ich habe meinen Freunden erzählt, dass die Fisch-und-Feinkost-Messe, auf der ich als Hostess gearbeitet habe, erstaunlich angenehm war und ich da sehr viele leckere Produkte entdeckt habe. Darauf meinte einer meiner Freunde: „Ach wirklich, ich hätte gar nicht gedacht, dass es auf solchen Messen viel Veganes gibt…“ – und zack, einer der stillen Zuhörer klinkte sich ein: „Du isst vegan?! Achtest du dann auch darauf, dass deine Kosmetik ohne Tierversuche hergestellt wird?!“ Und da war ich mal wieder in ‚dieser Situation‘: ich musste jemanden, dessen Namen ich nichtmal kannte, erklären, wie ich lebe und es von diesem Jemand moralisch und ethisch bewerten lassen.

Andersrum würde ich niemals (!!) auf die Idee kommen, einem mehr oder weniger fremden Menschen aufzuzwingen, über seine Moral bzw. seine Ethik zu diskutieren. Denn wenn man das Spielchen andersrum spielen würde, müsste ich jedem, der ein Salami-Brot in meiner Gegenwart isst, erklären, dass er, indem er Fleisch konsumiert, Menschen dafür bezahlt, Tiere umzubringen (um nur ein unmittelbares Beispiel der negativen Folgen des Fleischessens zu nennen). Genauso ärgere ich mich mittlerweile nicht mehr über Steaks bei Facebook oder Wurstbrote bei Instagram (auch wenn ich mich zumeist ein wenig ekle, aber dafür gibt’s ja den Unfollow-Button). Eine meiner besten Freundinnen meinte vor ein paar Wochen zu mir „Manche Leute essen eben ein Oatmeal mit Früchten zum Frühstück und andere legen sich ein totes Schwein auf’s Brot“. That’s it. (Und nein, „totes Schwein“ ist kein Angriff und auch keine Beleidigung, denn Wurst ist nichts anderes als totes Tier).

Also Leute, bitte legt etwas mehr Toleranz an den Tag! Vegan-Essen ist kein Trend, sondern eine völlig normale Art zu leben, ein Lifestyle. Veganer sind keine selbstverherrlichenden Missionare (zumindest nicht die, die ich kenne), sie haben einfach etwas gefunden, das ihnen Spaß macht und womöglich ein Stück Lebensqualität schenkt. Und ich hoffe, dass Veganismus irgendwann so normal ist wie Karnismus, vielleicht sogar ’normaler‘. Und ihr könnt dabei helfen!

Raw Til 4 Meal Plan

Erdbeeren1-2This is an example of what you can eat on a raw till 4 diet. Everything is only suggestions and NOT a strict plan that you have to stick to. If you feel like eating more, eat more – this is a lifestyle of abundance and carbs can’t make you fat. If you don’t like having 8 bananas, replace them with a different fruit that you actually like.

I am neither a nutritionist, nor a specialist. This is what probably what I would eat in five days. I suggest you drink 1 liter of water after waking up and around 2 more liters throughout the day. Go to bed early and get at least 8h of sleep. Exercise at least every other day. Carb the fun up!

DAY 1

Morning: Smoothiebowl of 8 bananas, 2 handful of spinach, topped with berries and some mango

Lunch: Monomeal of your favorite fruit, e.g. plums/apples/khakis/mango/oranges; eat as much as you like and aim for at least 800 calories

Dinner: 200g corn pasta with a homemade sauce: cook ½ small pumpkin, 1 large carrot, blend it with dates or 1 tbsp coconut sugar and basil

DAY 2

Breakfast: 7 banana smoothie with 250g frozen berries and vanilla stevia drops

Lunch: Raw vegan apple pie made of 3 bananas, 12 dates, 2 apples and cinnamon

Dinner: 1000g potatoes (or sweet potatoes if you like), cut into thin slices and baked in the oven until crispy. Serve with lots of greens and a pumpkin sauce made with ½ the pumpkin from yesterday’s dinner and some herbs

DAY 3

Breakfast: 12 fresh and juicy oranges, either you juice them or you eat them as they are

Lunch: Nicecream: 8 half frozen bananas, vanilla stevia drops and lots of berries top it with

Dinner: Eating out today! Always go for a high carb low fat main calorie source such as rice, pasta etc. Ask for no fat and no salt in your dish. Options could be vegan pizza (just ask for lots of veggies instead of cheese, it’s really delicious), vegan sushi / a pasta dish with fresh veggies and sauce without any cream / rice curry (add tofu if you like)

DAY 4

After having a usually more oily and more salty dish the night before, treat your body with a fully raw day. Just like anything else, this is optional. If you don’t feel like eating raw throughout the day, just stick to your cooked dinners.

Breakfast: Datorade! Soak about 20 dates in warm water, add some stevia drops or coconut sugar if you like and blend until smooth.

Lunch: Fruit plate with bananas, grapes, persimmons and dates (aim for 800 calories or more!)

Snack: As much fruit as you desire

Dinner: At least 300g of greens such as romaine lettuce, spinach, kale etc. Add 1 spiralized zucchini, cucumber, tomatoes, edamame, string beans, bell peppers and ¼ avocado if you like. Add a dressing made of 1 mango, lemon juice and some raw nuts.

DAY 5

Breakfast: Melon party! Melons should always be eaten by themselves and as the first thing in the day. Eat as much as you can!

Lunch: Liquid chocolate cake aka 7 bananas, 2 tbsp carob powder, coconut sugar, topped with berries and 1 kiwi

Dinner: Veggie stir fry with 1 cup garbanzo beans and 150g rice. As a side you can have some creamy mushroom potato soup with basil and your favorite fresh herbs. Add greens!

by Melina

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